GIOBAGNARA IN MÜNCHEN

Giobagnara fertigt in Genua Objekte aus Leder — Tabletts, Schatullen, Schreibtischaccessoires, Barzubehör, Badaccessoires und Möbel. Wir führen die Marke in unserem Showroom am Isartorplatz und sind einer der wenigen Händler in Bayern. 

Es sind Stücke, die man in die Hand nehmen muss. Ein Foto zeigt die Form, aber nicht die Naht, nicht das Gewicht und nicht, wie sich das Leder anfühlt.

DIE MANUFAKTUR GIOBAGNARA

Die Geschichte beginnt 1939, als die Familie Bagnara in Genua eine kleine Werkstatt für dekorative Objekte gründet. 1999 macht Giorgio Bagnara daraus ein eigenes Unternehmen für Lederobjekte — bis heute in Familienhand.

 

Der Anspruch der Marke lässt sich in einem Satz zusammenfassen, den sie selbst verwendet: Luxus ohne Zurschaustellung. Klare Linien, keine sichtbaren Logos, keine Effekte. Der Wert liegt im Material und in der Verarbeitung — Leder, kombiniert mit Holz, Marmor, Bronze oder Metall.

 

2015 übernahm das Haus Rabitti 1969, eine historische italienische Manufaktur für Sattelleder, und erweiterte damit sein handwerkliches Repertoire erheblich. Heute stehen über 400 Lederausführungen zur Verfügung — für Serienstücke wie für Sonderanfertigungen.

Stéphane Parmentier und die Designer

2017 übertrug Giorgio Bagnara die künstlerische Leitung an den französischen Designer Stéphane Parmentier. Kennengelernt hatten sich beide auf einer Messe: Parmentier ließ zunächst eigene Entwürfe für private Kunden bei Giobagnara fertigen, weil er die Lederqualität anderswo nicht fand.

 

Unter seiner Leitung entstand ein deutlich geschärftes Profil — von Schatullen und Schreibtischobjekten bis zu Möbeln und lederbezogenen Leuchten.

 

Dazu kommen Entwürfe weiterer Gestalter: Glenn Sestig, Francesco Balzano, Kelly Wearstler Studio, der britische Künstler Gary Hume und Martino Gamper.

 

Das ist der Punkt, den viele unterschätzen: Giobagnara ist keine Accessoire-Marke, die nebenbei Design macht. Es ist ein Haus mit kuratierter künstlerischer Leitung — nur eben im Maßstab eines Tabletts statt eines Sofas.

Warum wir Giobagnara führen

Hochwertiges Interieur definiert sich für uns zunehmend über die kleinen Teile — und wir glauben, dafür gibt es einen konkreten Grund: Von praktisch jedem bedeutenden Möbeldesign der letzten Jahrzehnte existieren inzwischen billige Kopien. Die große Geste ist reproduzierbar geworden.

Was sich nicht reproduzieren lässt, ist die Ausführung im Kleinen. Echtes Leder, sauber gearbeitete Kanten, eine Naht, die auch nach Jahren noch sitzt — darin steckt Handarbeit, die sich nicht wegrationalisieren lässt. Genau deshalb entscheidet heute das Detail, nicht mehr das Hauptmöbel.

Giobagnara führen wir, weil kaum ein zweites Haus diese Ebene so konsequent bedient.

Giobagnara in unserem Showroom in München

In unserem Showroom am Isartorplatz zeigen wir eine Auswahl aktueller Giobagnara-Stücke — darunter Schach- und Dominospiele in Leder.

Gerade die Spiele erklären die Marke besser als jede Beschreibung. Ein Schachspiel ist ein Gegenstand, den man nicht versteckt: Er liegt sichtbar im Raum, oft über Jahre. Genau deshalb entscheidet die Ausführung — die Kante, die Naht, die Haptik der Figuren. Und genau deshalb ist es ein Objekt, das man vor dem Kauf in der Hand gehabt haben sollte. Auch die Möbel der Marke wie zum Beispiel die Temaki-Konsole, sind mittlerweile ikonische Klassiker auf dem Möbelmarkt geworden.

Auf der Fläche liegen Tabletts, Schatullen und Mousepads in rund zehn verschiedenen Lederausführungen.

Giobagnara in unseren Projekten

Pierre Frey setzen wir regelmäßig in privaten Wohnprojekten ein — von einzelnen Vorhängen und Wandbespannungen bis zur kompletten textilen Ausstattung. Ausgewählte Referenzen zeigen wir Ihnen gerne persönlich in unserem Showroom. Vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin.