GTV in München

Wir führen GTV — Wiener GTV Design — in unserem Münchner Showroom als offizieller Partner des Hauses. GTV steht für eine der einflussreichsten Erfindungen der Möbelgeschichte: das gebogene Buchenholz, das Michael Thonet Mitte des 19. Jahrhunderts zur Serienreife brachte.

Bei uns am Isartorplatz erleben Sie diese Tradition im Original.

Die Marke GTV — Wiener GTV Design

1853 gründeten Michael Thonet und seine fünf Söhne in Wien gemeinsam die Firma Gebrüder Thonet. Der Durchbruch gelang mit einer Technik, die es zuvor in dieser Form nicht gab: Buchenholz wurde unter Dampf gebogen statt aus verleimten Lamellen zusammengesetzt — ein industriell-chemisch-mechanisches Verfahren, das erstmals elegante, aber in großer Stückzahl fertigbare Möbel ermöglichte.

 

1976 änderten die Nachfahren Michael Thonets den Namen des Unternehmens in Gebrüder Thonet Vienna. Seither firmiert das Haus unter der Wortmarke Wiener GTV Design — kurz GTV.

 

Ikonischstes Ergebnis dieser Geschichte ist der Stuhl Nr. 14, der „Kaffeehausstuhl“ mit seiner charakteristisch gebogenen Buchenholz-Rückenlehne — mit über 50 Millionen gefertigten Exemplaren eines der meistproduzierten Möbelstücke überhaupt.

Bugholz — eine Technik, die die Möbelwelt veränderte

GTV bewegt sich bis heute zwischen Tradition und Erneuerung: Ein großer Teil des Produktionsprogramms besteht aus originalgetreuen Reeditionen historischer Thonet-Entwürfe — daneben entstehen aber auch neue Formen in derselben Technik.

 

Das Prinzip ist seit über 170 Jahren im Kern unverändert: massives Buchenholz wird unter Dampf so biegsam, dass es in fließende, geschwungene Formen gebracht werden kann, die aus massivem Holz sonst nur mit hohem Verschnitt möglich wären. Genau diese Kombination aus Leichtigkeit und Stabilität ist bis heute das Erkennungsmerkmal jedes GTV-Stücks.

Warum wir GTV führen

Nur wenigen Häusern ist es in den letzten hundert Jahren gelungen, eine derart eigenständige Formensprache zu entwickeln — und noch weniger haben sie über so viele Jahrzehnte bewahrt, ohne dabei stehen zu bleiben. Genau das macht GTV für uns so besonders.

 

Ein Möbelstück mit dieser Eigenständigkeit tritt nie einfach nur in einen Raum ein — es findet darin seinen eigenen Platz. Ob in einem klassischen Interieur oder einem sehr zeitgenössischen Konzept: GTV behauptet sich, ohne sich anzupassen, und genau dadurch ergänzt es fast jedes Raumkonzept, das wir entwerfen.

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GTV in unserem Showroom in München

Wir zeigen GTV am Isartorplatz — mit dem Targa Lounge Chair und dem kompakteren Targa Petit, zwei der ikonischsten Stücke der jüngeren GTV-Geschichte.

 

Beide Entwürfe stammen vom dänisch-italienischen Duo GamFratesi und vereinen die beiden Merkmale, für die das Haus bis heute steht: das gebogene Buchenholzgestell, in der klassischen Thonet-Biegetechnik gefertigt, und das Wiener Geflecht, das sich als feines Band über die Rückenlehne und die Armlehnen zieht. Sein Namensgeber ist die ovale Holzplatte am Rücken der Lehne — „Targa“ bedeutet im Italienischen „Schild“ oder „Plakette“ und beschreibt genau dieses charakteristische Element.

 

Der Targa Lounge Chair bringt diese Formensprache großzügig in den Raum, der Targa Petit übersetzt sie in ein kompakteres Format — ideal für Ecken, kleinere Sitzgruppen oder als Zweitplatzierung neben einem größeren Sofa. Zusammen zeigen sie, wie sich ein über 170 Jahre altes Handwerk in ein zeitgenössisches Sitzmöbel übersetzen lässt, ohne seine Herkunft zu verstecken.

GTV in unseren Projekten

 

GTV setzen wir regelmäßig in privaten Interieurs ein — mal als pointierter Akzent, mal in der Hauptrolle. Die Mos Bench etwa platzieren wir gerne als eigenständiges Statement am Fußende eines Betts oder im Eingangsbereich, während der Targa Petit als Essstuhl oft den ganzen Tisch trägt. In beiden Fällen gilt dasselbe: GTV fügt sich nie einfach nur ein, sondern setzt einen Punkt, um den sich der Raum organisiert.

 

Ausgewählte Referenzen zeigen wir Ihnen gerne persönlich in unserem Showroom.